Kurz mal nach Brüssel…

Hauptstadt Belgiens. Das Epizentrum der Europäischen Union und doch nur ein nettes Städtchen. Einen kurzen Blick wagte ich Anfang November. Kurz mal nach Brüssel zu schauen zahlt sich auf jeden Fall aus. Was man an einem Wochenende alles sehen kann erzähle ich euch.
Es ist der 31.10.2024. Ein Donnerstag. Die Sonne lacht über Wien und mich packt am frühen Nachmittag mal wieder das Fernweh. Da am Folgetag der 01.11. und damit ein arbeitsfreier Feiertag vor der Tür steht reizt es mich wieder mal kurzfristig Reißaus zu nehmen. Der Laptop ist flott aufgedreht. Mögliche Städtetrips ausgelotet. Zack. Brüssel. Warum eigentlich nicht? Ich war noch nie dort, der Flug dauert nicht lange und ein nettes kleines Hotelzimmer ist auch schon gefunden.
Um kurz vor 9 Uhr früh geht der Flieger der Brussels Airlines und bringt mich zum Brüssel-Zaventem Luchthaven oder Aéroport wie man auf Französisch sagen würde. Knappe 2 Stunden dauert der Flug, also wirklich nicht der Rede wert wenn man nur einen kurzen Wochenendtrip machen möchte. Direkt am Flughafen angekommen bringt euch ein Zug an einige zentrale Punkte der Stadt. Stolze 10,80€ kostet eine Fahrt. Tickets kann man direkt an einem Automaten am Flughafenbahnhof lösen.
Meine Unterkunft war das Hotel Derby im Stadtteil Etterbeek, gleich neben der Metro Station (Linie 1 und 5) „Merode“, und nur etwa 2 Gehminuten vom Parc du Cinquantenaire (Jubelpark mit Triumphbogen) entfernt. Kein Luxustempel das Haus aber zum Übernachten voll in Ordnung und sehr gut gelegen. Ich hab nur die Übernachtung gebucht, ohne Verpflegung, was jedenfalls Sinn macht. Die Stadt bietet tolle Cafés wo man formidabel frühstücken kann. Mittags und Abends kann man aus der Fülle an nationalen und internationalen Küchen wählen und wird sehr zufrieden sein.
Kommen wir zum Sightseeing und was ich jedenfalls empfehlen kann:
Parc du Cinquantenaire
Der Parc du Cinquantenaire oder Jubelpark wie er auf Deutsch heißt, ist nicht nur aufgrund seines monumentalen Triumphbogens und den Arkaden sehr sehenswert. Das Areal beheimatet auch mehrere Museen und Ausstellungen. Zum einen ist dort das Musée Royal d’Art & d’Histoire welches archäologische Funde aus dem In- und Ausland beheimatet. Wer sich eher für Oldtimer und Autos interessiert wird sicher mit der Autoworld dort glücklich. Für Fans und Freunde des Martialischen gibt es dort auch das Musée royal de l’armée et de l’histoire militaire, ein Haus das historische Militärausrüstungen zeigt. Wer an einem Feiertag (so wie ich) dort ist wird meist leider nur den Park selbst genießen können da die Museen an „hohen“ Feiertagen, wie es der 01.11. einer ist, geschlossen haben. Aber der Park ist auch wunderbar und lädt zum flanieren, chillen und die Seele baumeln lassen ein.

Europaviertel
Wenn man den Parc du Cinquantenaire Richtung Westen wieder verlässt beginnt auch schon das Europaviertel. Ein muss für jeden Politnerd wie ich es einer bin. Oder einfach jeder Mann und Frau, die sich für die EU und alles drum herum interessieren. Es ist auch als würde man Brüssel verlassen und in ein eigenes Ökosystem eintauchen. Man fühlt sich irgendwie nicht mehr als wäre man in Belgien, sondern als würde man auch ein Stück Heimat besuchen. Das ganze Viertel das durchwegs weitläufig ist kann man jedenfalls sehr gut zu Fuß erkunden. Angefangen vom Berlaymont Gebäude, den gleich daneben liegenden Gebäuden in dem der Rat der Europäischen Union zusammentritt und das Charlemagne-Gebäude. Am besten man lässt sich etwas durch die Gassen des Viertels treiben, vorbei an den unzähligen Institutionen und Büros verschiedener Länder und Organisationen. Ein Wahnsinn was dort alles konzentriert beheimatet ist und Büros und Dependancen hat.

Parc Léopold
Explizit erwähnen möchte ich hier auch den Parc Léopold, bzw. Leopoldpark. Er ist wirklich auch sehr malerisch mit einem Teich und liegt direkt am Fuße es Europäischen Parlaments. In ihm beheimatet ist auch das Haus der europäischen Geschichte. Ein Spaziergang durch den Park, auch wenn er etwas kleiner ist lohnt sich.

Europäisches Parlament (Viertel)
Einen Teil des EU-Viertels in Brüssel bildet jedenfalls das große Areal des EU-Parlaments. Man kann überall zu Fuß durchgehen und sich die szenischen Orte aus nächster Nähe ansehen die man sonst immer aus den Nachrichtensendungen kennt wenn in Brüssel mal wieder allerhand Staats- und Regierungschefs zusammen kommen bzw. auch Live berichtet wird von neuen Entwicklungen auf EU-Ebene. Doch die Gegend rund um das EU-Parlament bietet mehr als nur diese szenischen Orte. Wer aufmerksam um sich schaut wird im Viertel rund um das Parlament immer wieder QR-Codes entdecken. Nur keine Scheu. Einfach scannen. Dahinter verbergen sich interaktive Führungen. Völlig kostenlos. Die Audio/Video Guides bringen euch an coole Plätze rund um das Parlamentsgebäude und liefern sehr viele interessante Infos.

Parlamentarium
Aus meiner Sicht besonders empfehlenswert ist ein Besuch im Parlamentarium das sich direkt im Viertel des EU-Parlaments befindet. Der Besuch ist kostenlos. Wichtig ist lediglich, dass man sich vorab Online einen Besuchs-Slot reserviert. Ich bin spontan vorbeigekommen und hatte keinen Zeitslot. Die Dame vor Ort meinte zunächst ich müsste etwa 1 Stunde warten bevor ich rein könne. Etwas geknickt doch verständnisvoll ging ich von dannen. Da rief mir selbige Dame kurz hinterher und fragte mich woher ich käme. Ein leises „Austria“ entwich mir, als ich mich wieder zu ihr umdrehte. „You know what, go on, you can enter.“, sagte sie mir und warf mir ein freundliches Lächeln zu. An dieser Stelle nochmals Danke. 😊 Im Parlamentarium selbst erhält man einen kostenlosen Audioguide der einen durch die interaktive Ausstellung führt. Es zeigt eindrucksvoll die Anfänge der Europäischen Union und führt den bzw. die Besucher*in bis zu Bildern aktueller Abgeordneter des EU-Parlaments. Es zeigt einem wie das Parlament arbeitet und die Europäische Union weiterentwickelte. Sehr eindrucksvoll und es sei allen EU-Skeptiker*innen wärmstens empfohlen um zu sehen was die EU für uns alle bedeutet und wie dankbar wir den Gründer*innen sein sollten.

Quer durch die (Alt-) Stadt
Aus dem Europaviertel kann man auf jeden Fall gut zu Fuß bis zum Palast der Könglichen Familie schlendern. So schnell man Brüssel mit dem Betreten des Europaviertels gefühlt verlassen hat, so schnell ist man wieder mitten in Belgien wenn der Palais Royal de Bruxelles vor einem auftaucht. Vorbei am durchwegs imposanten Palast der einen irgendwie an den Buckingham Palast in London erinnert, Richtung Norden gehend, erreicht man die Cathédrale Saints- Michel-et-Gudule. Während der der Königliche Palast einen an London erinnert, erinnert einen die Kathedrale an Paris. Die Fensterfresken in der Kathedrale sowie das Gesamtbauwerk sind wunderschön. Auch die einzelnen Altäre machen durchwegs was her. Sich kurz auf einen Stuhl zu setzen und meditativ innezuhalten setzt eine gewisse Kraft in einem frei und beseelt jedenfalls mit guter Energie.

Verlässt man die Kathedrale, schlendert durch den kleinen Park davor und setzt südwestlich auf der Rue de la Montagne fort ist man nicht mehr weit vom Stadtkern. Ein Seitengasserl rein. Und schon eröffnet er sich vor einem. Der Grand-Place, Grote Markt oder Großer Markt. Der „Hauptplatz“ in Brüssel. Man wird förmlich positiv erschlagen von den vielen opulenten Häuserfronten und Stuckaturen. Unübersehbar das gotische Rathaus Brüssels aus dem 15. Jahrhundert. Als stolzer Wiener sage ich das es eine kleinere Ausgabe des Wiener Rathauses ist. Jedoch hinkt das wunderschöne Bauwerk in Brüssel dem Wiener Bruder nicht wirklich hinterher. Man kann sich am Grand-Place stehend nicht wirklich an den Häuserfassaden sattsehen. Bei jedem neuen Blick erkennt man ein neues Detail. Eine weitere Statue oder ein Detail einer Stuckatur den der oder die Erbauer*in der Nachwelt neckisch hinterlassen wollte.

Vom Grand-Place empfehle ich Kreiselförmig herum zu flanieren und sich allerhand Gebäude, Dinge oder Plätze anzusehen. Natürlich nicht fehlen darf der gute alte Manneken Pis, seine Schwesterfigur Jeanneke Pis, oder das dazugehörige tierische Pendant Zinneke Pis. Je nachdem wie weit man seine kreisförmigen Spaziergänge ausweitet bietet sich der Palais de Justice (Justizpalast) und das danebenliegende Riesenrad (Grande Roue Place Poelaert) als weitere Fixpunkte zum anschauen an.

Atomium
Das Brüsseler Atomium befindet sich eher am Rande der Stadt, ist jedoch öffentlich bestens erreichbar. Wer mit dem Auto in Brüssel ist, kann auch direkt am Stade Roi Baudouin parken. Die Öffinutzer kommen mit der Metrolinie 6 hierher (Metro Station Heysel – ein Schelm wer den Stationsnamen österreichisch betont). Kaum kommt man aus der Metro Station raus, geht über den Parkplatz, schon erblickt man die erste funkelnde Kugel des Bauwerks. Als hätte sich das Atomium extra für einen rausgeputzt. Ich habe das Atomium am Vormittag aufgesucht und es war bereits eine etwas längere Schlange an der Kassa. Zuerst war ich etwas verschreckt, doch habe ich mich mutig ans Ende der Schlange gestellt, um zu sehen wie schnell es voran geht. Etwa 30 Minuten musste ich anstehen um mir ein Ticket lösen zu können. 16,00€ kostet der Eintritt. Für das was man dann geboten bekommt durchwegs fair, wie ich finde. Damit man dann ins Atomium kommt muss man nicht mehr wirklich anstehen. Der Besuch zahlt sich total aus. Man erfährt einiges über die Entstehung. Es ist eine kleine Zeitreise die man macht und ganz nebenbei kann man durch die Fenster des Bauwerks die herrliche Aussichten genießen und ikonische Fotos mit den Kugeln und der Aussicht machen. Direkt neben dem Atomium ist auch der Miniaturpark „Mini-Europe“. Als ehemaliger Kärntner, für den es von den Miniaturen her nur einen Park, nämlich den Minimundus in Klagenfurt gibt, wollte ich dieser Linie treu bleiben. Spaß beiseite. Vom Atomium aus hat man einen guten Blick auf das Miniaturenland dort. Es hat mich nicht wirklich angesprochen. Für Kinder sicher interessant.

Galeries royales Saint-Hubert
Wer ein interessantes exklusives Einkaufserlebnis in historischer Umgebung, in faszinierender Architektur sucht, sollte hier her kommen. Auch wenn man kein Fan des Shoppings ist hat man hier allerhand zu sehen. Außerdem sind die Schaufenster und Auslagen sehr exklusiv geschmückt und machen durchwegs was her. Auch wenn man nur zum Schaufensterbummeln kommt, wird man hier einiges bestaunen können. Ich habe mich entschieden hier belgische Pralinen zu kaufen und bin voll auf meine Kosten gekommen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Wenn man für sich, Freund*innen und Kolleg*innen ein paar Köstlichkeiten käuflich erwirbt ist man leider schnell einen dreistelligen Betrag los geworden. Geschmacklich alles tip top, keine Frage.

Parc Elisabeth & Basilique Nationale du Sacré-Cœur de Koekelberg
Ein weiterer sehr großer und schöner Park ist der Parc Elisabeth. Erreichbar über die Metrostationen Elisabeth bzw. Simonis (bitte darauf achten wie ihr am besten hinkommt da es sich hierbei um einen Öffikreis handelt). Von Elisabeth bzw. Simonis kommend befindet ihr euch am östliche Rand des Parks, erkennt jedoch schon am Horizont die monumentale Basilika. Am besten durch den Park durchschlendern bis ihr an der Basilika angekommen seid. Es wirkt ein bisschen wie ein Brutalbau. Reinschauen zahlt sich jedenfalls aus. Ich war am Sonntagvormittag dort und habe auch kurz als Zaungast der Messe beigewohnt. Die Gesänge waren wirklich schön. Innen wie außen ein toll anzusehendes Bauwerk.

Mural‘s und Comic-Wandgemälde
Was ich erst vor Ort entdeckte, war wie viele Murals und Wandgemälde von bekannten Comics und Zeichentrick-Serien sich in Brüssel befinden. Die meisten von ihnen süd-westlich des Grand-Place in den Vierteln „Van Artevelde“, „Stalingrad“ (ja, das Viertel heißt wirklich so) und „Marolles“. Man kann theoretisch einen ganzen Tag oder Nachmittag auf die Jagd nach den Mural‘s gehen. Am besten gibt man bei Google Maps die Schlagworte „BD Art“ ein und es werden einem schon sehr viele Standorte angezeigt. Man kann aber auch einfach so durch die Viertel flanieren und wird sich immer wieder an einem lustigen Anblick erfreuen. Von Lucky Luke bis Asterix über Tim und Struppi ist vieles dabei.

Und wie sieht es mit der Gastro in Brüssel aus? Nun, wie ich schon zuvor erwähnt habe bietet die Stadt eine enorme Auswahl und jeder, aber wirklich jeder, Geschmack wird hier auf seine Kosten kommen. Und ja, natürlich dürfen weder Waffeln, noch Bier, noch die ikonischen belgischen Pommes bei einem Brüsselbesuch dürfen fehlen. Folgend ein paar Empfehlungen.
Fin de Siècle (Rue des Chartreux 9)
Ein wirklich tolles Lokal. Preislich muss man durchwegs die etwas größere Brieftasche mitnehmen, jedoch auch nicht übermäßig. In Brüssel sind die Preise allgemein etwas höher als in Österreich. Im Fin de Siècle (was übrigens Ende des Jahrhunderts bedeutet, fragt mich nicht warum das Lokal so heißt) kann man wirklich tolle belgische Küche genießen. Eine lockere Atmosphäre. Dort speisen nicht nur wir lästigen Touristen, sondern auch Einheimische füllen die Tische. Daher sollte man jedenfalls entweder einen Tisch reservieren, alleine reisen, oder etwas Geduld am Eingang beweisen. Ich hatte das Carbonades à la bière und ein Seiterl Zenne Pils dazu. Beschte Abendessen wo gibt, nach einem langen Sightseeing Tag.
Patatak (Rue de la Bourse 34)
Es gibt unzählige Stände, Lokale und Orte wo man Pommes essen kann. Und ich möchte jetzt wirklich nicht abwertend klingen. Aber Pommes sind und bleiben nun mal Pommes. Natürlich gibt es Fifty Shades of Pommes. Und Pommes sind nicht gleich Pommes, schon klar. Aber ich habe durchwegs auch gute Sonnenstrahlen für die Seele in Österreich oder anderswo auf der Welt gegessen. ABER. Gute Pommes habe ich bei Patatak bekommen. Und wenn man in Belgien ist muss man nun mal auch Pommes gegessen haben, und Punkt. Das Lokal ist relativ unscheinbar neben der Börse. Hier gibt es neben Pommes auch noch allerhand zusätzliches Fingerfood. Außerdem ein gutes Dupont Bier. Ein guter Snack für zwischendurch.
Wolf Streetfood (Rue du Fossé aux Loups 50)
Wer einen weiteren Snack oder ein flottes Essen mit tollem Konzept sucht, sollte jedenfalls die Streetfood Halle „Wolf“ aufsuchen. Und ja, ich habe es auch via Social Media gesehen. Und ja, es sind auch viele hippe Kids dort, die sicher auch nur wegen Social Media dort sind. Und nein, es ist nicht nur ein Social Media Hype ohne Qualität. Man kann dort gute internationale Küche genießen und auch von der Menschenmenge her ging es. Es hat Mensa- bzw. Unikantinen-Vibes. Die Halle ist schön dekoriert. Es werden Gerichte aus aller Welt feilgeboten. Ich habe mir dort ein Bierchen und ein gutes Schawarma gegönnt. Bestellen kann man übrigens gemütlich online via Handy. Man bekommt eine Benachrichtigung sobald das Essen parat steht. Schöne neue Welt, aber erspart einem jedenfalls das anstehen und Geld rauskramen.
Delirium (Imp. de la Fidélité 4)
Talking about Beer. Dort wo Jeanneke Pis unaufhörlich ihr kleines Geschäft verrichtet, befindet sich gegenüber ein blaues Lokal mit einem rosa Elefanten darauf. Das Delirium. Das Lokal hatte mal einen Guinness Buch der Rekorde Eintrag für die meisten feilgebotenen Biersorten weltweit. Imposant. Imposant ist auch die Menge an Menschen die sich abends in und um das Lokal tummelt. Daher wird auch explizit vor Pick-Pockets, also Taschendieben, gewarnt. Vor allem wenn man sich etwas durch die vielen Sorten probiert hat und leichtköpfig wird. Das Delirium bietet wirklich eine enorme Menge an Biersorten an und hier kommt man jedenfalls auf seine Kosten, wenn man gerne verschiedenste belgische Biere probieren möchte. Ob es touristisch ist? Ja, schon eher. Ob hier nur Touristen sind? Mitnichten.
Belgian Waffles & Brunch (Rue de la Bourse 36)
Wer aufmerksam liest hat mitbekommen, dass sich das „Belgian Waffles & Brunch“ direkt neben Patatak befindet. Wer also zuerst Pommes und dann Waffeln haben möchte kann beides gleich erledigen, ohne weit gehen zu müssen. Waffeln werden in Belgien an fast jeder Ecke angeboten. Die Stadt riecht förmlich manchmal wie ein Waffeleisen. Ich hab mich entschieden hier meine belgischen Waffeln zu probieren. Schoko, Erdbeeren und ein Espresso dazu. Preislich war der Spaß total in Ordnung. Geschmacklich sehr gut fand ich. Die Waffeln waren außen knusprig, innen flaumig weich. Ich hab es sehr genossen. Es waren meine einzigen Waffeln die ich in Brüssel gegessen habe. Sie waren aber sehr sehr gut.
Umamido (Av. de Tervueren 22)
Wenn man im Hotel Derby unterkommt, hat man das Glück mehrere Restaurants in unmittelbarer Nachbarschaft zu haben. Eines davon ist ein japanisches Ramen Lokal. Das Umamido bietet euch feinste Ramen Spezialitäten an. Japanisches Bier inklusive. Auch das Interieur bringt euch für die Dauer eures Aufenthalts raus aus Brüssel und hinein in eine kleine japanische Welt. Achtung. Für gelernte Österreicher*innen vielleicht ein Schock. Es handelt sich hier um ein Card-Only lokal. Also hier kann man nur mit Plastik bezahlen, shocking!
Le Pain Quotidien (Rue des Tongres 71/73)
Auch hier ein Tipp für alle die im Derby wohnen. Sehr sehr gutes Frühstück direkt beim Bäcker bietet euch das Le Pain Quotidien. Es handelt sich um eine Kette jedoch fühlt es sich nicht so an und schmeckt sehr sehr gut alles dort. Ich war an beiden Tagen dort frühstücken und konnte jedes Mal wohlgenährt in den Tag starten. Nicht weit zu Fuß vom Hotel entfernt.
L’unique Alternative (Rue des Francs 32)
Und wer noch auf der Suche nach einem letzten Fluchtachterl ist und mal wirklich irgendwo authentisch einen heben mag geht hierhin. Name ist Programm. Keine schlimme abgerissene Spelunke, aber hier ist man wirklich ein bunter Gast zwischen echten Bewohner*innen aus Etterbeek die geschmeidig zusammen sitzen, den Abend genießen oder sich eine Fußballübertragung via Beamer im Lokal ansehen wollen. Man kann dort auch Tischfußball spielen und ein belgisches Bier für einen guten Preis trinken. Der Barkeeper wirkt etwas grimmig aber ist auch da und dort für ein Scherzerl aufgelegt. Authentisch ist das Lokal allemal.
Kommentare